Linux

 

Was ist das?

Linux ist ein UNIX-artiges Betriebssystem für verschiedene 32- und 64-bit Rechner-Architekturen, insbesondere für IBM-kompatible PC (ab i386), aber auch für Apple™-Rechner und Alpha-, Sparc- oder die vor allem in Smartphones verbreiteten ARM-Prozessoren u.a.

 

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Genauer?

Ein Betriebssystem besteht aus einer Menge von grundlegenden Programmen, die Ihr Rechner zum Arbeiten benötigt. Der wichtigste Teil ist der Betriebssystem-Kern. Dieser Kernel stellt die Verbindung zu allen Hardware-Komponenten des Rechners her und ist für das Starten aller weiteren Programme zuständig.

Linux ist zunächst einmal nur ein solcher Kernel, dessen Eintwicklung 1992 von Linus Torvald in Leben gerufen und von ca. 1000 Entwicklern rund um den Globus via Internet (weiter-)entwickelt wird. Linux ist komplett freie Software und unterliegt der GNU Public Licence (GPL).

 

Linux - The Internet's Operating System

 

Darüber hinaus besteht ein Linux-System ebenso – wie jedes andere Betriebssystem – aus zahlreichen Hilfsprogrammen und – anders als die meisten anderen Betriebssysteme – auch aus vielen der Anwendungen nebst dazugehörigen Bibliotheken, also der Software, die man braucht, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen: Vom Editieren von Texten, über Verwaltungsprogramme, Audio- und Video-Playern und -Schnittystemen usw. bis hin zu Spielen oder Entwicklungswerkzeugen zur Erstellung neuer Programme.

Der größte Teil dieser Anwendungen unterliegt ebenfalls der GNU Public Licence oder anderer ähnlich freier Lizenzen. Es gibt mittlerweile aber auch eine wachsende Zahl kommerzieller Software für Linux

 

Warum Linux?

Linux ist freie Software, d.h. zunächst einmal, sie ist lizenzgebührenfrei zu haben: Man kann eine Linux-Distribution, also einen auf einander abgestimten Satz von Kernel, Bibliotheken und Anwendungsprogrammen, wie z.B. Debian GNU Linux oder Ubuntu Linux, gratis herunterladen, von einem Bekannten ganz legal kopieren oder verhältnismäßig billig auf CDs oder DVDs erwerben.

Freie Software bedeutet aber auch, und das ist das Wesentliche, dass der Quellcode der Programme öffentlich zugänglich ist, und bei Bedarf modifiziert, verbessert, von Sicherheitslücken gereinigt oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Zudem:

 

 

Da Linux als Betriebssystem keine proprietäre Software ist, also niemandem gehört, ist es auch eher darauf ausgelegt, mit anderen Systemen zusammenzuarbeiten: Man kann Linux auf einem Rechner allein oder neben anderen Betriebssystemen, wie DOS, MS-Windows™ oder Mac-OS™ installieren. Linux kann direkt auf DOS- oder Windows-formatierte Speichermedien zugreifen und auch Mac-Dateisysteme lesen. Windows- oder Mac-Rechner können in einem Linux-Netz stehen, oder auch umgekehrt.

Zudem gibt es DOS- und Windows-Emulatoren, um unverzichtbare Anwendungen für diese Betriebssysteme auch unter Linux betreiben zu können. Da die Systeme aus der Redmonder Software-Schmiede jedoch closed-source sind, wird dies immer nur in Grenzen möglich sein. Angesichts der zunehmenden Fülle von gleichwertigen Linux-Anwendungen stellt sich mittlerweile auch die Frage nach der Notwendigkeit solcher Emulation.

Als graphische Benutzer-Oberfläche dient auf einem Linux-Rechner das sog. X-Window-System, das dem Nutzer im Gegensatz zu anderen Systemen die Wahl des Window-Managers, also des konkreten User-Interfaces läßt. Das war anfänglich für Um- und Einsteiger oft verwirrend; mit KDE oder Gnome sollte man heutzutage aber keine Probleme mehr haben. (Ich persönlich bevorzuge allerdings eher das schlankere XFCE oder LXDE in Verbindung mit ROX-Filer.)

 

Support für Linux

findet man im Internet in zahllosen Newsgroups, Foren und Mailinglisten oder in den zahlreichen Dokumentationen zu einzelnen Themen oder Programmen, den sog. HOWTO’s, die jeder Linux-Distribution schon beiliegen. Zudem gibt es – digital oder gedruckt – natürlich auch zahlreiche Bücher zu Linux-Themen.

 

der Linux-Pinguin

 

Und last not least gibt es diese Seiten in Klaumis Netz-Welt, die sich vor allem an Debian- und Ubuntu-Nutzer wenden.

 

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