Linux

 

Was ist das?

Linux ist ein UNIX-artiges Betriebssystem für verschiedene 32- und 64-bit Rechner-Architekturen, insbesondere für IBM-kompatible PC (ab i386), aber auch für Apple™, Alpha, Sparc etc.

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Genauer?

Ein Betriebssystem besteht aus einer Menge von grundlegenden Programmen, die Ihr Rechner zum Arbeiten benötigt. Der wichtigste Teil eines Betriebssystems ist der Kern (kernel). Dieser Kernel ist das Programm, daß für alle Basisaufgaben, für den Kontakt zu allen Hardware-Komponenten des Rechners sowie das Starten von anderen Programmen zuständig ist.

Linux ist zunächst einmal ein solcher Kernel, dessen Eintwicklung von Linus Torvald in Leben gerufen und von ca. 1000 Entwicklern rund um den Globus via Internet (weiter-) entwickelt wird. Linux ist komplett freie Software und unterliegt der GNU Public Licence (GPL).

Darüber hinaus besteht ein Linux-System aus zahlreichen Hilfsprogrammen und Anwendungen nebst dazugehörigen Bibliotheken etc – kurz: Software, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. Vom Editieren von Texten, über Verwaltungsprogramme, bis zu Spielen und Entwicklungswerkzeugen zur Erstellung neuer Programme. Ein großer Teil der grundlegenden Anwendungen unterliegt ebenfalls der GNU Public Licence oder anderen ähnlich freien Lizenzen. Es gibt mittlerweile aber auch eine steigende Zahl kommerzieller Software für Linux

Vorteile von Linux:

 

LINUX läuft aber nicht unter DOS oder MS-Windows™, sondern ist ein eigenständiges, unabhängiges Betriebssystem, das allerdings darauf ausgelegt ist, mit anderen Systemen zusammenzuarbeiten: Linux-Rechner können im Windows-Netz stehen und umgekehrt.

Als graphische Benutzer-Oberfläche dient das sog. X-Window-System, das dem Nutzer im Gegensatz zu anderen Systemen noch die Wahl des Window-Managers, also des konkreten User-Interfaces für die grafische Oberfläche läßt. (Mit KDE oder Gnome als Window-Manager hat man als Windows-Umsteiger die wenigsten Probleme. Ich persönlich bevorzuge XFCE oder LXDE in Verbindung mit ROX-Filer.)

Zudem gibt es Emulatoren für DOS und Windows, um die gängigsten Anwendungen auf diesen Betriebssystemen auch unter Linux betreiben zu können. Da die Systeme aus der bekannten Redmonder Software-Schmiede aber closed-source sind, wird dies immer nur in Grenzen möglich sein. Angesichts der zunehmenden Fülle von Linux-Anwendungen stellt sich mittlerweile auch die Frage nach der Notwendigkeit solcher Emulatoren.

Support für LINUX findet man im Internet bei den tausenden Teilnehmern der Newsgroups und Mailinglisten über Linux oder in zahlreichen Linux-Dokumentationen zu einzelnen Themen, den sog. HOWTO’s. Aber natürlich gibt es auch zahlreiche Büchern zu verschiedenen Themen, die Linux betreffen.

Und last not least gibt es diese Seiten in Klaumis Netz-Welt, die sich vor allem an Debian- und Ubuntu-Nutzer wendet!

 

So, let’s go!

 

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